Gemeinde Domat/Ems – Beschwerdeauflage Ortsplanung (mit Auflage Rodungsgesuch)

In Anwendung von Art. 48 Abs. 4 des kant. Raumplanungsgesetzes (KRG) und Art. 5 des kantonalen Waldgesetzes (KWaG) findet die Beschwerdeauflage für die von der Urnenabstimmung Domat/Ems am 23. September 2018 beschlossene Teilrevision der Ortsplanung statt. Gleichzeitig wird das dazu erforderliche Rodungsgesuch öffentlich aufgelegt.

Gegenstand:
Teilrevision Ortsplanung Gebiete Hofstättle, Padrusa, Caguils, Plong Muling, Ardisla, Purchera, Vallada, Vial-Tuleu, Kieswerk Reichenau, Dreibündenstein

Auflageakten Ortsplanung:
- Zonenplan 1:1000/1:2000 Hofstättle, Padrusa, Vallada, Val Purchera, Kieswerk Reichenau, Caguils
- Zonenplan 1:10 000 Übriges Gebiet
- Genereller Erschliessungsplan 1:2000 Vial
- Tuleu, Hofstättle, Vallada
- Genereller Erschliessungsplan 1:5000 Dorf, Dreibündenstein
- Teilrevision Baugesetz (Art. 39 Materialabbauzone)

Grundlagen:
- Planungs- und Mitwirkungsbericht

Auflageakten Rodungsgesuch: 
Ausschnitt LK 1:25 000
Rodungsplan 1:1000
Rodungsformular

Auflagefrist:
1. Oktober 2018 bis 30. Oktober 2018 (30 Tage)

Auflageort:
Gemeindeverwaltung Domat/Ems, Bauamt, Tircal 14 

Änderungen nach öffentlicher Mitwirkungsauflage:
Zonenplan 1:1000/1:2000 Hofstättle, Padrusa, Vallada, Val Purchera, Kieswerk Reichenau, Caguils
- Verzicht auf die Umzonung der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen in die Kernzone im Gebiet Baselga

Genereller Erschliessungsplan 1:2000 Vial-Tuleu, Hofstättle, Vallada
-
Realisierungsstand Erschliessungsstrasse Hofstättle – Vial-Tuleu von «geplant» auf «bestehend» angepasst.

Genereller Erschliessungsplan 1:5000 Dorf, Dreibündenstein
- Linienführung Radweg im Gebiet Plong Muling/L’Ogna geringfügig angepasst

Planungsbeschwerden / Einsprachen:
Personen, die ein schutzwürdiges eigenes Interesse an einer Anfechtung der Planung haben oder nach Bundesrecht oder kantonalem Spezialrecht dazu legitimiert sind, können innert der Auflagefrist (30 Tage) bei der Regierung schriftlich Planungsbeschwerde gegen die Nutzungsplanung und/oder Einsprache gegen das Rodungsgesuch erheben.Umweltorganisationen:Umweltorganisationen üben ihr Beschwerderecht nach Massgabe von Art. 104 Abs. 2 KRG aus, d.h. sie melden ihre Beteiligung am Verfahren innert der Beschwerdefrist beim kantonalen Amt für Raumentwicklung an und reichen danach gegebenenfalls eine Stellungnahme ein.

Der Gemeindevorstand