Informationen zum Projekt "Ausbau Waldwege Bergzone Ost"

Begehungen Culm Bels

Die Begehungen Culm Bels für private Anstösser der Teilstrecke Samun/ Cuom Bels, finden im Oktober nicht statt. Die Begehungen werden im Frühling 2019 durchgeführt. Zu gegebener Zeit folgt eine persönliche Einladung an die Anstösser. 


Ausbau der Waldstrassen am Emser Berg beginnt im 2019

Die Waldstrassen am Emser Hausberg werden in den kommenden Jahren für die moderne Waldbewirtschaftung ausgebaut. Als erster Kunstbau konnte die Brücke Bot bereits erstellt werden. Der Konkurs einer Baufirma verhinderte den Baustart im Frühjahr 2018. Die Baumeisterarbeiten sind nun erneut vergeben worden.

Sanierung der Brücke Bot

Mit der vorgezogenen Instandsetzung der Brücke Bot konnte eine Schlüsselstelle des Teilabschnittes Zeus bereinigt werden. Im Gegensatz zur bestehenden Holzbrücke hat man sich bei der Instandsetzung entschieden, die Brücke Bot in Beton auszuführen. Die neue Brücke weist eine Spannweite von 15 m auf und wurde als Drei-Felder-Brücke konstruiert. Die beidseitigen Stützen der Brücke wurden mittels Betonriegel verbunden, welche als Bachsperren dienen und die Brückenfundamente wie auch das Gerinne vor Erosion schützen. Die Linienführung konnte dank der gewählten Konstruktion begradigt und damit die Fahrsicherheit massiv erhöht werden. Die noch ausstehenden Arbeiten wie die Endgestaltung der Zufahrten und der Böschungen sowie deren Begrünung wurden nun fertiggestellt. Die Brücke präsentierte sich bei der Bauabnahme und Einweihung mit den Vertretern der Projektleitung des Amts für Wald und Naturgefahren, der Bauleitung Büro Grünenfelder AG, der beauftragten Baufirma Erni AG, der Bürgergemeinde und der politischen Gemeinde in eleganter und technisch hervorragender Ausführung. 

Als grösste Vorteile der gewählten Konstruktion können die Langlebigkeit einer Betonbrücke, der zu erwartende geringe Unterhalt sowie die zusätzliche Stabilisierung der Bachsohle genannt werden. Gegenüber dem ursprünglichen Projekt konnte die Brücke mit einer etwas grösseren Spannweite erstellt werden. Die Oberflächenbeschaffenheit der Betonfahrbahn wurde gerippt ausgeführt, dies um die Reibung und somit die Fahrsicherheit auf der Brücke zu erhöhen. Dank der drei-Felder-Konstruktion konnte die Brücke sehr schlank ausgestaltet werden. Zusammen mit einer sehr sauberen Arbeitsausführung passt sich die heute fertige Brücke sehr elegant ins Landschaftsbild ein.

Ausbau der Waldstrassen

Der Ausbau der Waldwege in der Bergzone Ost am Emser Hausberg wurde in die vier Teilabschnitte Valaulta, Culms Bels, Zeus und Anschluss Feldis gegliedert. Zwei Wochen vor dem geplanten Baustart wurden am 30. April 2018 die Arbeiten am Projekt durch die Konkursanmeldung der Baufirma Andrea Pitsch AG jäh gestoppt. 

Aufgrund der Abklärungen im Zusammenhang mit dem Konkurs der Firma Andrea Pitsch AG und der erneuten Vergabe konnte das gesteckte Jahresziel nicht erreicht werden. Der Start der Baumeisterarbeiten musste letztlich um ein Jahr verschoben werden. Die Baumeisterarbeiten konnten neu an die Firma Rizzi AG aus Cazis vergeben werden.

Anfang Mai 2019 soll nun mit dem ersten Teilabschnitt des Projektes, der Erschliessung der Valaulta, gestartet und innerhalb von drei Jahren fertiggestellt werden. Ebenfalls im Sommer 2019 werden Begehungen mit den Anstössern auf dem Abschnitt Culms Bels durchgeführt. Unter optimalen Voraussetzungen können die weiteren Teilabschnitte Culms Bels (2020 – 2022), Zeus und der Anschluss Feldis fortlaufend geplant und deren Bau begonnen werden. Die Bauausführung der einzelnen Teilabschnitte richtet sich dabei nach dem Baufortschritt, der Mehrjahresplanung sowie nach den finanziellen Mitteln des Kantons.

Reglement zum Befahren der Waldstrassen

Das Reglement zum Befahren der Waldstrassen wird ab dem 01. Januar 2019 eingeführt. Damit wird die Zufahrt zu den Emser Maiensässen gebührenpflichtig. Neben einer Jahresbewilligung für das ganze Kalenderjahr, stehen auch Halbjahres-, Monats-, Dreitages- und Tagesbewilligungen zur Verfügung, welche jeweils ab Antragsdatum und -zeit gültig sind. Der Gemeindevorstand setzt dabei auf eine neuzeitliche, digitale Lösung, welche sehr benutzerfreundlich ist. So können die Bewilligungen über eine Applikation auf dem Smartphone mit entsprechenden Informationen beantragt werden. Detaillierte Informationen zur Applikation und dem Bezug der Bewilligungen folgen im Dezember 2018. Ungeübten Benutzern steht die Gemeinde ab Januar 2019 gerne zur Verfügung.

Während dem Ausbau der Waldwege am Emser Berg werden die Maiensässbesitzer mit Behinderungen und Einschränkungen konfrontiert sein. Je nach Baufortschritt wird das eigene Maiensäss nur via Umfahrungstrecke über Spegnas und den Alpweg nach Zeus erreichbar sein. Diese Verbindungsstrasse weist stellenweise ein sehr hohes Gefälle auf. Zudem ist auch während den Arbeitstagen mit Baustellenverkehr auf der Zufahrtsstrecke zu rechnen. Diese Einschränkungen haben den Gemeindevorstand bewogen, in den kommenden drei Jahren die Gebühren für die Benutzung der Waldstrassen um 50 % zu reduzieren.

Die Gemeinde Domat/Ems erhält mit dem Ausbau der Waldstrassen eine Zufahrt zu den Wäldern am Emser Berg, welcher den heutigen Anforderungen der modernen Waldwirtschaft entsprechen werden. Insbesondere für die Bewirtschaftung und Pflege der Waldgebiete in der Valaulta ist die Verlängerung und Verbesserung der Zufahrt von besonderer Bedeutung, da in diesem Gebiet grössere Forstarbeiten in den kommenden Jahren anstehen. 


Der Baubeginn des Projektes Ausbau Waldwege Bergzone Ost - Teilabschnitt Valaulta verzögert sich.

Die Verzögerung resultiert aufgrund des Konkurs der Bauunternehmung Andrea Pitsch AG. Das weitere Vorgehen muss deshalb neu beurteilt werden.

Die Waldwege können weiterhin befahren werden.

Weitere Informationen zum neuen Terminplan folgen.


Information an alle Eigentümer der Emser Maiensässe

Der Startschuss des Projektes "Ausbau Waldwege Bergzone Ost" ist im vergangenen Jahr mit dem Neubau der Brücke Bot, welche in diesem Frühling fertig gestellt wird, erfolgt. In diesem Jahr erfolgt nun der Ausbau des Teilabschnittes Valaulta. Die eingangs erwähnte Begehung vom 07. April 2018 findet wie geplant statt. Diese Begehung ist nicht für alle Grundeigentümer ausgelegt, sondern nur für die direkten Anstösser des Teilabschnittes Valaulta. Für jeden weiteren Teilabschnitt werden dieselben Begehungen, jeweils etwa 6 Monate vor Baubeginn, stattfinden. Zu diesen Zeitpunkten wird das Trassee im Gelände des jeweiligen Teilabschnitts abgesteckt sein. Dieses Vorgehen ermöglicht die konkrete Beurteilung von Ort und hat sich sehr bewährt.


Bei einem verzögerungsfreien Bauverlauf der ersten Etappe Valaulta (Schetga – Abzweigung Verbindungsweg Spengas) bis Ende 2018 ist aus heutiger Sicht folgender Ablauf geplant: 

  • Der Ausbau des Teilabschnittes Culms Bels ist in den Jahren 2019-2021 geplant. Entsprechend informieren wir Sie bereits heute darüber, dass wir im kommenden Herbst (2018) eine Begehung mit den Anstössern dieses Teilabschnittes abhalten möchten.
  • In den Jahren 2021-2023 soll der Abschnitt Zeus zur Ausführung kommen, die gemeinsame Begehung dazu ist im Herbst 2020 geplant.
  • Der letzte Teilabschnitt, der Anschluss Feldis, soll 2022-2023 realisiert werden. Eine entsprechende Begehung ist somit für den Herbst 2021 geplant.


Die Bauausführung der einzelnen Teilabschnitte richtet sich nach dem Baufortschritt, der Mehrjahresplanung und nach den finanziellen Mitteln der Gemeinde und des Kantons. Sie können demzufolge im Verlaufe des Projektes auch gewissen Veränderungen unterliegen.
Im Zusammenhang mit dem Projekt "Ausbau Waldwege Bergzone Ost" werden in diesem Jahr die Arbeiten am Teilabschnitt Valaulta in Angriff genommen. Die entsprechenden Baumeisterarbeiten wurden ausgeschrieben. Die Gemeinde rechnet damit, dass die Baumeisterarbeiten im April vergeben werden können, sodass Mitte Mai mit der Bautätigkeit begonnen werden kann. Die erste Etappe Valaulta (Schetga – Abzweiger Verbindungsweg Spengas) ist etwa 1'000 m lang. Damit mit den weiteren Teilabschnitten (zweite Etappe Valaulta und Culms Bels) im Jahr 2019 gleichzeitig begonnen werden kann, ist diese Etappe vor dem Wintereinbruch vollumfänglich fertigzustellen. Die Bautätigkeit erhält höchste Priorität. Ein Befahren dieses Abschnittes für Privatfahrzeuge im Jahr 2018 ist daher nicht vorgesehen. Aus diesem Grund hat die Gemeinde den Verbindungsweg über Spengas bereits gut instand gestellt. Die Besucher der Maiensässe im östlichen Teilgebiet haben jederzeit freie Zufahrt über den Verbindungsweg via Spengas und Prau Cadenga nach Caneua. Zusätzlich zu den Arbeiten am Teilabschnitt Valaulta werden in diesem Frühjahr die Arbeiten an der Brücke Bot fertiggestellt.


Mit der ersten Etappe Valaulta werden die Maiensässe in Culms Bels über den Verbindungsweg erreichbar sein. Dies ermöglicht ab dem Frühjahr 2019 die Sperrung der direkten Zufahrt zu Culms Bels, einen speditiven Ausbau dieses Abschnitts und folglich eine kürzere Bauzeit. 


Gelungener Neubau der Brücke Bot in dem Emser Berg

Die Waldstrassen am Emser Hausberg werden in den kommenden Jahren für die moderne Waldbewirtschaftung ausgebaut. Die Brücke Bot galt als neuralgischer Abschnitt dieses Gesamtprojekts, da die sanierungsbedürftige Brücke den Belastungen während den Bauphasen kaum mehr standgehalten hätte. Mit dem Neubau der Brücke kann nun das Projekt «Ausbau Waldwege Bergzone Ost» im April 2018 gestartet werden.

Das Stimmvolk von Domat/Ems hat am 27. November 2016 dem Projekt "Ausbau Waldwege Bergzone Ost" zugestimmt. Im Frühling 2017 konnte die Bauherrschaft zusammen mit der Projektleitung die Projektierungsphase abschliessen und das Projekt zur Genehmigung bei der Regierung des Kantons Graubünden einreichen. Die Projektierung wurde durch das Ingenieur- und Planungsunternehmen Grünenfelder und Partner AG aus Domat/Ems ausgeführt. Der Ausbau Waldwege Bergzone Ost wurde dabei in vier Teilabschnitte, Valaulta, Culms Bels, Zeus und Anschluss Feldis gegliedert, die nacheinander ausgeführt werden sollen. Im Frühling 2018 soll mit dem ersten Teilabschnitt des Projektes, der Erschliessung der Valaulta, gestartet und innerhalb von drei Jahren fertiggestellt werden. Die weiteren Teilabschnitte Culms Bels (2019 – 2021), Zeus (2020 – 2022) und der Anschluss Feldis (2021 – 2023) werden fortlaufend geplant. Die Bauausführung der einzelnen Teilabschnitte richtet sich nach dem Baufortschritt, der Mehrjahresplanung sowie nach den finanziellen Mitteln der Gemeinde und des Kantons.

Die Bauherrin des Projektes "Ausbau Waldwege Bergzone Ost" ist die Gemeinde Domat/Ems, die Projektleitung liegt beim Amt für Wald und Naturgefahren, Region Rheintal Schanfigg und wird durch Regionalforstingenieur Christoph Messmer wahrgenommen. Die Ingenieur- und Bauleitungsleistungen werden durch das Büro Enzler Bauleitungen AG erbracht, welches die Detailplanung des ersten Teilabschnittes erarbeitet. Das Ziel für die erste Bauetappe ist der komplette Ausbau des 1000 Meter langen Teilstücks von Schetga bis zum Abzweiger der Verbindungsstrasse nach Spegnas gesetzt.

Als vorgezogenes Projekt konnte im Herbst die Brücke Bot komplett neu erstellt werden. Die bestehende Brücke Bot, eine alte und mehrfach abgestützte Holzbrücke, konnte nur noch eingeschränkt befahren werden. Zudem konnte die Sicherheit auf der Brücke nicht mehr gewährleistet werden. Mit der vorgezogenen Instandsetzung der Brücke Bot konnte eine Schlüsselstelle des Teilabschnittes Zeus bereinigt werden. Im Gegensatz zur bestehenden Holzbrücke hat man sich bei der Instandsetzung entschieden, die Brücke Bot in Beton auszuführen. Die neue Brücke weist eine Spannweite von 15 m auf und wurde als drei-Felder-Brücke konstruiert. Die beidseitigen Stützen der Brücke wurden mittels Betonriegel verbunden, welche als Bachsperren dienen und die Brückenfundamente und das Gerinne vor Erosion schützen. Die Linienführung konnte dank der gewählten Konstruktion begradigt und damit die Fahrsicherheit massiv erhöht werden. Die Projektierung und Bauleitung wurde durch Dieter Federspiel vom Büro Grünenfelder und Partner AG durchgeführt. Die Baumeisterarbeiten an der neuen drei-Felder-Brücke mit integrierter Bachsperre wurden durch die Firma J. Erni AG aus Flims ausgeführt. Ende November konnten die Bauherrschaft, die Projekt- und Bauleitung sowie die am Projekt beteiligten Personen die Brücke vor Ort besichtigen. Aufgrund der Witterungsverhältnisse konnten die Umgebungsarbeiten an der Brücke Bot nicht ganz abgeschlossen werden. Die noch ausstehenden Arbeiten wie die Endgestaltung der Zufahrten und der Böschungen sowie deren Begrünung werden im kommenden Frühling vorgenommen. Bis die Arbeiten abgeschlossen werden bleibt die Brücke Bot für den Verkehr mit Motorfahrzeugen noch gesperrt.

Dass der Neubau der Brücke Bot von besonderem Interesse ist, konnte schon während der Bauzeit festgestellt werden, fanden sich doch viele Fachkundige und Interessierte am Rand der Baustelle zum persönlichen Augenschein ein. Die Rückmeldungen sind durchwegs positiv.


Strassensperrung Maiensässstrasse ab Brücke Bot nach Zeus

Die Maiensässstrasse ab Brücke Bot nach Zeus ist ab 28. August 2017 bis ca. Mitte November 2017 gesperrt. Eine Umfahrung für Allradfahrzeuge ist signalisiert. Wegen Holzerntearbeiten ist die Zufahrt über Culms Bels nach Zeus bereits ab 21. August 2017 tagsüber gesperrt.

Wegen Holzerntearbeiten für die Baustelle Brücke Bot ist die Zufahrt über Culms Bels nach Zeus ab der Brücke Bot ab dem 21. August 2017 tagsüber gesperrt. Ab dem 28. August 2017 wird die Brücke Bot im Rahmen der Bergzone Ost neu erstellt. Aus diesem Grund ist die Strasse ab dem Maiensässanschluss Marietta Durisch bis zur Brücke Bot und die Zufahrt nach Sut il Bot gesperrt. Die Arbeiten dauern bis ca. Mitte November 2017. Eine Umfahrung ist über den Verbindungsweg Spegnas – Zeus für Allradfahrzeige signalisiert.

Am Anschlagbaum in der Via da Munt werden die Informationen zur Sperrung ebenfalls angeschlagen. Für Fragen steht Ihnen der Revierförster unter 079 681 95 94 gerne zur Verfügung.

Die Forst- und Werkbetriebe der Gemeinde Domat/Ems danken allen Betroffenen für das Verständnis.