Aus Emser Geschichte

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Domat/Ems wird erstmals — als Amedes im Testament des Bischofs Tello erwähnt. 

vor 800
Bau der ersten Pfarrkirche Sogn Pieder. Karolingische Elemente. 

960
König Otto schenkt am 16. Mai 960 dem Kloster Disentis einen Mönchshof in Ems. 

ca. 1250 Errichtung der Burg auf Tuma Casté durch Heinrich von Belmont. 

1380
Ems wird der Herrschaft Rhäzüns einverleibt. Herr ist Ulrich von Brun. 

1472
Disentis tritt seine Güter und Rechte in Ems tauschweise an Graf Nikolaus von Zollern, Freiherr von Rhäzüns*, ab. (* entgegen der gebräulichen Schreibweise ist Räzüns (ohne h) historisch einzig richtig. 

1497
Österreich kommt in den Besitz der Herrschaft Räzüns. 

1504
Der Hauptaltar (gotischer Flügelaltar) wird in die Kirche Sogn Gion auf dem Hügel eingebaut. 
 
1515
Renovation und Erweiterung der Pfarrkirche SognGion. 

1524
Die Reformation hält Einzug in Graubünden. 

1526
Die «Ilanzer Artikel» werden aufgestellt; diese schmälern wesentlich die Rechte der Kirche, insbesondere der Bischöfe.
Damals besass das Kloster Pfäfers auch viele Güter in Ems. Es zog für diese Güter die Zehnten ein wie für die Kapelle St. Maria Magdalena. Diese Kapelle stand wahrscheinlich im Hof des Hauses Via nova 71. Man nimmt an, dass sie beim Bau der Pfarrkirche (1730 - 1735) abgebrochen wurde. Dafür hat die HI. Maria Magdalena einen Platz auf dem linken Seitenaltar in der Pfarrkirche erhalten. Sie wird bereits 1440 erwähnt.
Aufgrund der llanzer Artikel weigern sich die Emser, weiterhin Zehnten zu entrichten. 

1622/23
Hungersnot und Pest.

1656
Status quo: Bischof Ulrich de Mont und Domkapitel des Bistums Chur bestimmen, dass Ems von jeglichen Verbindlichkeiten dem Kloster Disentis gegenüber befreit sei.
Kirchlich ist Ems dann dem Bischof von Chur unterstellt. Politisch ist die Gemeinde Ems eine Nachbarschaft der Gerichtsgemeinde Räzüns im gleichnamigen Hochgericht, das dem Oberen Bund angehörte. Gleichzeitig ist Ems aber eine Gemeinde der Herrschaft Räzüns, die staatsrechtlich unter Osterreich steht. 

ca. 1690
entstehen unter Pfarrer Christian Arpagaus der Vorhof der St. Johanneskirche, das Beinhaus, die Kapelle der Schmerzhaften Muttergottes, das Heilig Grab sowie das alte Pfarrhaus. 

1686/87
Die St. Johanneskirche erhält die beiden barocken Seitenaltäre. 

1703
Der Emser Ulrich VII. von Federspiel ist Bischof vor Chur. Er unterstützt tatkräftig die Errichtung der Kaplanei-Stiftung und der erste Kaplan von Ems heisst Joseph Baumberger. Baumberger stammt aus Feldkirch im Vorarlberg. Dies war ein politischer Schachzug des Fürstlichen Bischofs. Dadurch konnte Österreich direkten persönlichen Einfluss auf die Emser gewinnen. Auf diese Weise konnte Österreich die Herrschaft Räzüns fester an sich klammern. Mit Ems besass Österreich eine Schlüsselstellung in der sehr wichtigen bündnerischen Verkehrspolitik.

1703 ist auch das Geburtsjahr der öffentlichen Schulen in Ems. Dem Kaplan kam eine wichtige Rolle in der Bildung der öffentlichen Meinung im Dorf zu, hatte er doch die Aufgabe, die Kinder zu unterrichten, ihnen das Lesen und Schreiben beizubringen

1725
Auf Tuma Casté entstand die St. Antoniuskapelle. Möglicherweise war es eine Stiftung eines aus spanischen Diensten zurückgekehrten Emserbürgers. 

1730
Grundsteinlegung für den Bau der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Der Hauptaltar, den Kaiser Karl VI. gestiftet hatte, fiel beim Dorfbrand von 1800 den Flammen zum Opfer. Ein neuer entstand 1807. 

1776
Dorfbrand.
   
1797
Graubünden verliert die Untertanenlande endgültig. Das Veltlin kann nur noch «halbliter-weise» zurückgekauft werden. 

1799
Das «Franzosenjahr»: Französische Truppen kämpfen gegen österreichische Truppen. Das Bündner Rheintal wird besonders stark in diese Wirren einbezogen. Stichworte wie Onna Maria Bühler, «Bündens letzte Heldin», Craps gross, Cresta da morts usw., aber auch der grosse Doppeladler (Habsburger), der jetzt noch im Vorraum zur Sakristei der Pfarrkirche zu sehen ist, erinnern uns daran. 

1800
Dorfbrand. 

1803
Graubünden wird ein Kanton der Eidgenossenschaft. 

1815
Am Wiener Kongress wird die Herrschaft Räzüns endgültig von Österreich losgetrennt und Graubünden einverleibt. 

Bemerkenswerte Ereignisse aus diesem Jahrhundert: 

1898 - 1901
Anlage der Hydranten in der Gemeinde. Ende der Zisternen. 

03.09.1903
Grosser Dorfbrand. 

1905/10
Einführung der elektrischen Beleuchtung in Ems. Die Gemeinde verweigert eine kapitalmässige Beteiligung am EWT. Es werden aber zahlreiche Aktien von Privaten gezeichnet. 

1906/07
Bau des hohen Kamins der 1878 errichteten Ziegelei und Kalkbrennerei, die 1969 abgebrannt ist. 

1908
Erster Telefonanschluss in der Gemeinde. 

1911
Grosse Dürre. Streitigkeiten um die Erweiterung der Trinkwasserversorgung Schneck/Valauta. 

1913
Bau der Mühle und der Säge bei Tuma Falveng. Die ersten Kanalisationsstränge werden erstellt.

1919
Maul- und Klauenseuche. 

1924
Grosser Fasnachtsumzug, Zentenarfeier in Truns (1424). 

1925
Erstes Automobil: Besitzer Dr. Georg Federspiel. 

1928
Kantonales Schützenfest; erstmals in Domat/Ems. 
 
1929
Verheerende Maul- und Klauenseuche. Tierfriedhof in Plong Muling.
Eröffnung des ersten Kindergartens. 

ca. 1930
Die ersten Radios im Dorf.
   
1932
Eröffnung des Kindergartens beim Gemeindehaus (damals noch Schulhaus). 

1932/33
Passionsspiele in Ems. 21 Aufführungen. 

1932
Einweihung der St. Verenakapelle auf dem Emserberg. 

1936
Lehrer Hans A. Jörger wird zum Gemeindepräsidenten gewählt, erstmals ein Nicht-Emserbürger. Pfarrer Peter Chistèll verlässt nach 38jähriger Pastoration die Pfarrei Ems; er wird durch Pfarrer Franz Brenn ersetzt. 

1937
Kantonales Musikfest: erstmals in Ems. 

1941
Am 2. August: Erster Spatenstich für die Emser Werke. Konstituierung der Bürgergemeinde Domat/Ems.
   
1942
Der Bundesrat genehmigt am 12. Oktober die Änderung des Ortsnamens von Ems in Domat/Ems. 

1945
Auflösung der Genossenschaft Sennerei Plaz. Der FC Ems steigt in die 2. Liga auf. 

1948
Am 25. Januar: Letzte Gemeindeversammlung im Freien neben dem alten Schulhaus mit  «Durchgehen» für die Abstimmung über die Fasnachtsverordnung.
Eröffnung des Schulhauses Tircal 100 Jahre nach dem ersten Schulhausbau (heutiges Gemeindehaus): erste Turnhalle. 

1950
Erste Fernsehapparate im Dorf 

1956
Letzte Ziegenherde mit Geisshirt im Dorf. 

1957
Neues Schulhaus an der Gassa sutò (heute Sekundarschulhaus). lnnenrenovation der Pfarrkirche. 

1958/59
Gesamtmelioration der Alp Ranasca; Elektrifizierung der Alpsennereien. 

03.12.1959
Erster SBB-Zug (Normalspur) fährt nach Domat/Ems. 

1959/61
Bau des Kraftwerkes Reichenau 1. Die Gemeinde beteiligt sich finanziell daran. 

1961
Letzter offizieller Waren- und Viehmarkt. 

1962
Brand beim Dorfplatz. 

1964
Bau der evangelischen Kirche bei Tuma Platta. Eröffnung des Kindergartens «Variel» (Caguils). 

1965
Ostschweiz. Schwingfest.
X. Ostschweiz. Tambourentreffen.
Eröffnung Kindergarten Tuma Platta. 

1966
13/14/15. Mai: Emser Dorffest. 

1967
Kantonales Musikfest: zum zweiten Mal. 

1968
18. Bündner Kantonalgesangfest. Schulhaus Tuma Platta und Hallenbad eröffnet. 

1969
Alp-, Volks- und Familienfest in Ranasca dadò. Aussenrenovation der Pfarrkirche.

1970
Die A70 (Aktion 70), eine für die kulturelle Entwicklung der Gemeinde und für sinnvolle Freizeitbeschäftigung gegründete Institution, nimmt ihre Arbeit auf. 
 
30.01.1971
Die Emserinnen erhalten das Stimmrecht auf Gemeindeebene; unsere Gemeinde ist die 14. in Graubünden. 
 
1971/72
Gemeindepräsident Albert Brunner ist Standespräsident. 
 
1972
Die Gemeindeversammlung wird durch ein Geimeindeparlament ersetzt; erster Ratspräsident für wird Josef Federspiel-Canova. Eröffnung des Kindergartens und der Primarschule Caguils. 

1973
Pfarrer Franz Brenn verlässt nach 36jähriger Pastoration die Pfarrei Domat/Ems; Pfarrer Gion Martin Pelican wird gewählt.
Domat/Ems erreicht 6000 Einwohner. 
 
1974
Die Gemeinde beteiligt sich am Aktienkapital des Elektrizitätswerkes Tamins. 

1975
Die Ortsplanung wird genehmigt. Gründung der Schweizerischen Volkspartei. 

1976
Stiftung Alters- und Pflegeheim Domat/Ems wird gegründet.

1977
Gründung der Sozialdemokratischen Partei. 

1979
Dr. Werner Oswald, Gründer der HOVAG (heutige Ems-Chemie AG), stirbt im 75. Altersjahr.
Bau des Waldweges Zunas.
Bau der neuen Alphütte auf Alp Urtgicla.
Passionsspiele auf der Tuma Padrusa. 

1981
Bezug des Alters- und Pflegeheims Casa FaIveng
Anschluss an die ARA-Chur.
Erstmals ist ein Nicht-CVP-Mitglied Präsident des Gemeinderates. 

1983
Umbau des alten Bürgerheims zum Treff der Jugendorganisationen.
Domat/Ems stellt den ersten sozialdemokratischen Abgeordneten in den Grossen Rat. Eröffnung der Mehrzweckhalle Halla plurivalenta. Bezug der Turnhalle mit Aula Caguils. Der katholische Pfarrer Gion Martin Pelican verlässt die Pfarrei. Nachfolger ist Pfarrer Giusep Jacomet. Der protestantische Pfarrer Florian Darms tritt in Ruhestand; und 

1984
wird durch Pfarrer Vinzens Bertogg ersetzt. Christoph Blocher wird Verwaltungsratspräsident der Ems-Chemie AG. Der Theaterverein führt Marcel Pagnols Volks: «Marius» auf. 

1985
Romanisch Ems - Domat - begeht «2000 Jahre Rätoromanisch» mit einem Vortrag von Linus Bühler über den Emser GionAntoni Bühler (1825 - 1897), einem eifrigen Verteidiger des Romanischen im 19.Jahrhundert und einer Begegnung romanischer Familien in Plong Vaschnaus. 
 
1987
Die Bürgergemeinde unterzieht die Verfassung von 1972 einer Teilrevision; eine Anpassung an die neuzeitlichen politischen Verhältnisse.
Aussenrenovation der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.
75-Jahr-Jubiläum des Katholischen Männervereins, der Christlichsozialen Krankenkasse, der Viehzuchtgenossenschaft und des Turnvereins.
Priesterweihe von Edgar Brunner. 

1988
Am 7. Mai findet die Einweihung des neuen Bahnhofgebäudes, verbunden mit einem Volksfest statt;
am 29. Mai feiert die Jugendmusik ihr 25jähriges Bestehen mit einem farbenfrohen Festzug;
am 21. August wird der neue Fussballplatz im Vial offiziell mit einem Festakt eröffnet;
am 12. Juni stimmt der Souverän einer neuen Gemeindeverfassung zu und genehmigt
am 4. Dezember ein neues Baugesetz sowie den revidierten Zonenplan.
Erstmals finden im Herbst die Gemeinderatswahlen im Proporzwahlverfahren statt. 

1989
Am 7. Oktober wird das neu umgebaute Gemeindehaus der Bevölkerung vorgestellt und am gleichen Tag ein Gedenkstein für den Industriepionier und Gründer der heutigen Ems-Chemie AG, Herrn Dr. Werner Oswald, eingeweiht.
Am 26. November stimmt der Souverän einer Herabsetzung des Stimm- und Wahlrechtsalters auf 18 Jahre zu. 

1990
Am 8./9. September finden in der Mehrzweckhalle die «Dis la litteratura» veranstaltet durch die Uniun da scripturs romontschs statt.
Am Fronleichnamsfest ehrt die Gemeinde in einer Feier, verbunden mit der Einweihung der neuen Uniformen der Cumpagnia da mats, ihren ehemaligen Gemeindepräsidenten, Herrn Hans Anton Jörger, zu seinem 100. Geburtstag.
Am 23. September wird das neue Fastnachtsgesetz genehmigt, wonach die Fastnacht noch zwei Wochen dauert.
Am 29. September feiert der Tambourenverein die Neuinstrumentierung. 

1992
Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt wird nach einer sechsmonatigen Restaurierung im Dezember eingeweiht. 
    
1993
Bei der Einfahrt in die Ems-Chemie AG wird erstmals auf unserem Gemeindegebiet ein Kreisel erstellt, welcher bereits im Herbst dem Verkehr übergeben werden konnte.
Am 20. Juni findet erstmals ein Bündner Jungschwingertag in Domat/Ems statt.
Die Gemeindebibliothek feiert am 27. November ihr 25-jähriges Bestehen. 

1994
Nach 28 Jahren Pause findet das Dorffest am 18. Juni statt.
Die Einführung der Kehrichtsackgebühr erfolgt am 1. Juli.
Am 27. und 28. August feiert der FC Ems sein 75-Jahr-Jubiläum. 

1995
Am 17. und 18. Juni findet das Bezirksmusikfest in Domat/Ems statt.
Nach einer gelungenen Restauration wird am 22. Oktober die Antoniuskappelle auf der Tuma Casté feierlich eingeweiht.
Im Oktober 1995 erfolgt der Spatenstich für den Golfplatz. 

1997
Durch den Archäologischen Dienst Graubünden werden Ausgrabungen in En Streia sowie an der Via Sogn Pieder durchgeführt. Die Funde reichen von der späten Bronzezeit bis ins Mittelalter.
Vom 20. bis 22. Juni werden die 18. Ostschweizer Tambouren, Pfeifer- und Clairon-Wettspiele durchgeführt. 

1998
Am 6. und 7. Juni feiert die Musica da Domat die Neuuniformierung.
Am 29. November wird die Einführung der Fünftagewoche an den Schulen und am Kindergarten aufgrund einer Initiative vom Stimmvolk angenommen. 
 
1999
Der Tambourenverein und die Musica da Domat spielen an der päpstlichen Generalaudienz in Rom anfangs Mai auf und wohnen der Vereidigungszeremonie der Schweizer Garde bei. 
   
Das neue Jahrtausend - das Internet hält Einzug!

2000
Im Mai wird die Fischtreppe beim Stauwehr in Betrieb genommen.
Seit September ist die Gemeinde Domat/Ems im Internet unter www.domat-ems.ch zu finden. 

2001
Am 2. Juni wird das neue Teilstück des Waldweges Schetga II offiziell dem Verkehr übergeben.
Das erste Mountainbike-Rennen Domat/Ems - Feldis findet am 9. Juni statt.
Am 26. August feiert das Alters- und Pflegeheim Casa Falveng ihr 20-jähriges Jubiläum und am
14. Oktober der Uniun da Costums Domat ihr 50-jähriges Bestehen. 

2002
Am 25. April wird das neue Logo der Gemeinde Domat/Ems präsentiert.
Die Standespräsidentenfeier von Vitus Locher findet am 1. Juni mit anschliessendem Dorffest statt.
Am 20. Juni ist die Tour de Suisse mit einer Etappenankunft und Start erstmals zu Gast in Domat/Ems.
Der neue reformierte Pfarrer Steurer beginnt sein Amt am 01. August
Im November wird Domat/Ems von einem Unwetter heimgesucht, das die Gebiete im Einzug der Val bis zur Station Felsberg überschwemmt. 

2003
Vom 23. - 25. Mai feiert die Musica da Domat ihr 200-jähriges Bestehen.
Am 1. Juli wird der katholische Pfarrer Giusep Jacomet nach 20-jähriger Amtszeit verabschiedet und die Einsetzung des neuen Pfarrers Matthias Rey festlich gefeiert.
Das neue Kirch- und Kulturzentrum Sentupada mit dem neugestalteten Dorfplatz wird am
14. September festlich eingeweiht.
Am 8. November findet der Tag der offenen Tür des neuen Oberstufenzentrums Tircal statt, somit ist die Real- und Sekundarschule unter einem Dach. 

2004
Am 1. Februar wird der Betrieb der Kinderkrippe Tripiti aufgenommen.
Der erste Dorfmarkt findet am 16. April auf dem Dorfplatz statt.
Am 13. Mai wird die Eröffnung des neuen Coop mit Parkgarage gefeiert.
Am 16. Mai erfolgt die Zustimmung durch das Volk für die Sportanlage Vial.
Am 13. November brennt die Häuserzeile Via Nova 95 - 99 ab. 

2005
Am 18./19. und 24./25./26. Juni findet das Bündner-Glarner-Kantonalturnfest statt. 

2006
Am 28. April Spatenstich der Grosssägerei Stallinger Swiss Timber AG.
Am 1. November Startsitzung der Arbeitsgruppe Projekt Avenir *Domat/Ems im Jahre 2036* 

2007
Am 19. April Inbetriebnahme Grosssägereiwerk Stallinger Swiss Timber AG
Am 9. Juni wird die Sport- und Freizeitanlage Vial mit einer offiziellen Feier eröffnet. 

2008
Die Tour de Suisse hat am 17. und 18. Juni ein Etappenziel und Etappenstart in Domat/Ems.
Im August führt der Theaterverein das Freilichtspiel Romeo und Julia auf dem Dorfe* auf.
Am 4. Oktober findet die Neuuniformierung der Jugendmusik Domat/Ems statt. 

2009
Mayr-Melnhof Holz übernimmt per 1. Januar die Stallinger Swiss Timber AG und baut den Standort Domat/Ems aus.
Am 13. Juni findet das 1. Kantonale Jugendmusikfest statt. 

2010
Am 15. Dezember 2010 meldet Mayr-Melnhof den Konkurs an.

2011
Im September erscheint das erste *Emser Kulturblatt* der Interessengemeinschaft der Emser Kulturvereine.

2012
Die grösste Bündner Photovoltaikanlage auf dem Dach von Kuoni Transporte ging am 18. Oktober ans Netz.
Im Oktober beginnt der Maschinen-Abbau der Sägerei Mayr Melnhof Swiss Timber AG.
Der grösste Rosenkranz der Welt wird im September ins *Guiness-Buch der Rekorde* eingetragen.
Im September ist beim Abbruch eines Wohnhauses ein mittelalterlicher Friedhof entdeckt worden.
Der Turnverein Domat/Ems feiert am 8. September sein 100-jähriges Bestehen.

2013
Ab 19. April zog der Murgang im Val Parghera Tobel Wasser, Schlamm und Geröll den Hang hinunter.
Am 14. Juni wird die Tegia da vaut eingeweit.
Auch die Mobile-Technik macht vor Domat/Ems nicht halt. Im August wird m.domat-ems.ch aufgeschaltet.

2014
Startschuss für den Bau des Amedes-Parkes im Gebiet Ardisla durch die Bürgergemeinde.
Spatenstich für das Plarenga-Center mit integriertem Feuerwehrlokal sowie rund 2000 m2 Detailhandelsfläche und 1600 m2 für Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe.

2015
Das sanierte und erweiterte Schulhaus Tuma Platta wird der Schule übergeben.
Einweihung des neuen Clubhauses des FC Ems.
Die Urnengemeinde genehmigt das definitive Schutzbauwerk Val Parghera.

2016
Eröffnung des *Emsorama*, dem spielerischen Erkunden von Phänomenen der Natur und die Faszination von Wissenschaft und Technik.
Am 6. April 2016 durfte Domat/Ems den 8'000sten Einwohner willkommen heissen.